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Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung

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Über Uns

Unter „Pathophysiologie“ versteht man, wie der menschliche Körper unter krankhaften Veränderungen abweichend funktioniert. Die Forschungsarbeit unserer 130 internationalen Mitarbeiter:innen trägt zum besseren Verständnis von Krankheitsmechanismen bei und übersetzt die gewonnenen Erkenntnisse in die personalisierte Diagnose, Prävention und Therapie von Erkrankungen. Unsere Forschungsschwerpunke umfassen zelluläre und molekulare Pathophysiologie, Immunpathologie, Infektiologie, komparative Immunologie, medizinische Biotechnologie sowie Krebs- und Allergieforschung. Ebenso legen wir Wert auf höchste Qualität in der Lehre und Ausbildung junger Wissenschafter:innen.

 

Impulsseminar

17.04.2024, 16:00 Uhr

Vortragende: Assoc. Prof. Priv. Doz. Dr. Birgit Linhart, Medical University Vienna and Andrea Krisai, MSc, University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna
Titel: Micro-arrayed allergens for the investigation of wheat-related disorders
Ort: AKH Hörsaalzentrum, Ebene 7, Raum 07

Forschung Aktuell

Weiterentwickelter COVID-Impfstoff der MedUni Wien zeigt vielversprechende Ergebnisse gegen Omikron

Forscher:innen am Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie der Medizinischen Universität Wien haben ihren Covid-19-Impfstoff weiterentwickelt, der sich nun als vielversprechend im Kampf gegen die Omikron-Variante des Virus erwiesen hat. Die Ergebnisse ihrer Arbeit wurden kürzlich im Topjournal "Vaccines" veröffentlicht.

COVID-19, ausgelöst durch das SARS-CoV-2-Virus, hat sich nun weltweit eingenistet. Dabei dominieren seit November 2021 die Omikron-Variante und deren Unterformen. Um schwere Krankheitsverläufe zu verhindern, sind Impfstoffe erforderlich, die Antikörper hervorrufen, die gegen Omikron wirksam sind.
Das Team der MedUni Wien rund um Rudolf Valenta und Pia Gattinger hat den an der MedUni Wien entwickelten Covid-19-Impfstoff, der aus dem PreS-Protein des Hepatitis-B-Virus (HBV) und zwei RBD-Proteinen von SARS-CoV-2 besteht, verbessert, sodass er für Omikron hochwirksam ist.
Für die Studie wurden verschiedene Impfstoffvarianten entwickelt, hergestellt und verglichen. Die Ergebnisse im Tiermodell zeigten, dass der chimäre PreS-RBD-Untereinheitsimpfstoff, W-PreS-O genannt, der aus Bestandteilen des ursprünglichen SARS-CoV-2 Virus und Omikron besteht, die höchsten neutralisierenden Antikörpertiter gegen Omikron induzierte.

Interessanterweise waren die RBD-spezifischen Antikörper-Spiegel, die durch die verschiedenen Impfstoffe induziert wurden, vergleichbar, aber die durch W-PreS-O induzierten Virusneutralisations-Titer gegen Omikron waren bis zu siebenfach höher als die Stammspezifischen und bivalenten Impfstoffe. Dies deutet darauf hin, dass W-PreS-O ein besonders vielversprechender Kandidat für weitere präklinische und klinische Studien ist.
Die Forschungsergebnisse sind ein wichtiger Schritt im andauernden Kampf gegen COVID-19 und könnten dazu beitragen, noch besser auf die derzeit zirkulierenden Virusvarianten abgestimmte Impfungen zu entwickeln.